AfD kritisiert Auftritt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin scharf

Der jüngste Auftritt der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin Sabrina Kühle (SPD) im Ausschuss für Integration und Chancengleichheit sorgt für deutliche Kritik aus der AfD. Nach deren Einschätzung hat Kühle erneut mangelnde Sachkenntnis erkennen lassen und versucht, eigenes Unvermögen durch politische Angriffe zu überdecken.
Die Einführung der Bezahlkarte schreitet auch in Geldern planmäßig voran. Bereits im Jahr 2025 wurden sämtliche Ratsmitglieder durch die Verwaltung ausführlich über Ablauf, rechtliche Rahmenbedingungen und Umsetzungsmöglichkeiten informiert. Dennoch behauptete Kühle in der ersten Sitzung des zuständigen Ausschusses, die Verwaltung habe die Einführung am Rat vorbei initiiert. Dieser Vorwurf erwies sich als haltlos und wurde unmittelbar richtiggestellt.
In der darauffolgenden Sitzung wiederholte Kühle ihre Kritik und erklärte mehrfach, ihr lägen keine ausreichenden Informationen zur Bezahlkarte vor. Aus Sicht der AfD dokumentiert dieses Verhalten eine unzureichende Vorbereitung auf die Ausschussarbeit. Die entsprechenden Informationen seien allen Ratsmitgliedern seit geraumer Zeit bekannt gewesen.
Anstatt die eigene Informationslage zu überprüfen, griff Kühle im weiteren Verlauf der Sitzung politische Mitbewerber an. Neben pauschalen Vorwürfen gegenüber der CDU, sich rechten Narrativen zu beugen, griff sie auch den Fraktionsvorsitzenden der AfD Geldern direkt an. Dieser hatte sich im Vorfeld über die Möglichkeit der Monitorisierung des Umgangs mit der Bezahlkarte informiert und auf die Gefahr möglicher Wechselstuben hingewiesen.
Der AfD-Fraktionsvorsitzende wies die Vorwürfe entschieden zurück und stellte klar, dass die relevanten Informationen bereits seit 2025 vorliegen. Zugleich kritisierte er, dass Kühle der Verwaltung unberechtigterweise die Umgehung des Rates vorgeworfen habe. Statt mit politischen Schlagworten zu arbeiten, solle sie ihrer Verantwortung gerecht werden und sich inhaltlich mit den vorliegenden Informationen auseinandersetzen, anstatt fehlende Sacharbeit zu kaschieren.
Aus Sicht der AfD ist es nicht hinnehmbar, mangelnde Vorbereitung durch unbegründete Vorwürfe und persönliche Angriffe zu überdecken. Wer politische Verantwortung trage, müsse sich mit den vorhandenen Informationen befassen, anstatt Debatten durch ideologische Reflexe zu verzerren.
Gerade bei der Einführung der Bezahlkarte erwarten Bürgerinnen und Bürger eine sachliche, faktenbasierte und verantwortungsbewusste Arbeit der politischen Vertreter. Die AfD fordert daher künftig eine deutlich professionellere Vorbereitung sowie eine Rückkehr zu einer konstruktiven und lösungsorientierten Diskussion in den zuständigen Gremien.